Kochabend vom 2. Mai 2016

Mai Kochabend von Daniel und Roland eine Wucht. Voll auf der Linie des Jahresmottos. Auch wenn wir uns am Kopf noch etwas verbessern könnten sind wir auf sehr gutem Weg. Dass sich die Organisatoren noch nicht ans Zwerchfell getraut haben sei ihnen verziehen. Der zerteilte Schulterspitz von Kalb und Rind hat uns alle mehr als begeistert. Da fragte sich plötzlich der eine oder andere, warum er nur auf der Stufe Filet stehen geblieben ist. Dass solche Fleischstücke richtig zubereitet eine wesentlich interessantere Textur als die ewigen Edelstücke haben und echt fein schmecken, haben uns die Abendchefs auf eindrückliche Weise bewiesen. Dafür sei ihnen unser Dank sicher. Danke Daniel für den Einkauf.

Nierenzapfen, Onglet, Spinne, Spider-Steak, Schulterspitz geteilt oder Flat Iron werden das Metzgergewerbe um Aarau herum auf Trab halten. Der Webmaster hat in dieser Richtung vorgespurt.

Mein erstes Mal…

…Sous vide. Nachdem man heute nur noch der lobenden Worte über diese so schonende Garmethode mit den ruhmreichen Geschmackserlebnissen ist, mir mein Wiegenfest eine neue Vakuumiermaschine bescherte und die samstägliche Nahrungssuche meinen Einkaufswagen mit zwei schönen Lammnierstücken bereicherte, drängte sich das „Garen in der Tüte“ zwingend auf. Zusammen mit einigen Pfefferkörnern und einem Strauss Rosmarin wurde das Ganze verpackt und mit der entsprechenden Funktion Sous Vide bei 55 Grad für rund eine Stunde in den Steamer verfrachtet. Die Zwischenzeit wurde damit verbracht, ein frisches Ratatouille anzusetzen, ein paar Ofenkartoffeln vorzubereiten und vorallem einem schönen Jus zu kreieren. Das Endresultat gefielt der ganzen Family ausnahmslos, das Lamm dürfte für mich persönlich für ein zweites Mal sogar noch etwas tiefere Temperaturen geniessen, je nach Gusto halt…

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Braschi bereitet sich auf den Juni Kochabend vor

Jordy hat mir die Verantwortung für den Gruss aus der Küche überlassen. Die Anspannung wird gross und grösser. Ich mag Brandteig in allen Variationen. Als Ofechüechli kam er bei meine Mutter auf den Tisch. Als Éclairs lernte ich ihn in der Konditorei Gerber in Montana kennen. Als  Schwan wurde er mir zum Dessert an meiner Hochzeit serviert. Wir werden am Juni Kochabend eine neue Art geniessen können. Solche Vorgaben stressen sogar den Braschi. Gelingen tun sie mir fast immer. Aber nun möchte ich sie in vollendeter Perfektion aufs Blech spritzen können. Deswegen heute der Gang nach Bern zu meiner Küchenfreundin. Wie in der Markthalle von Dijon oder Florenz kann ich mich hier drin stundenlang aufhalten. Vorher freuen wir uns auf den Mai Kochabend