Die Aarauer Nachrichten zu Besuch

 zum Bericht in den Aarauer Nachrichten

Nachtrag des Webmasters

  1. Es sind zwei Ehrenmitglieder anwesend. Urs und Braschi
  2.  Braschi ist nicht Gründungsmitglied
  3.  Braschi’s Kochbluse ist falsch geknöpft
  4. hätten wir den Ratschlag von Bettina Siegwart befolgt, wären unsere Ballone nicht geplatzt und einige Kochblusen weiss geblieben

Das Kalbs Onglet und der platzende Ballon

„Es ist wieder soweit: Ein weiterer unserer legendären Kochabende steht bevor. Christian Wernli und ich (Adrian von Känel) haben uns dafür besonders viel Mühe gegeben und ein schickes Gericht zusammengestellt, das den verschiedenen Aspekten unseres Jahresmottos gerecht wird und nebst einem eher unbekannten Fleischstück auch versucht, teilweise in Vergessenheit geratene Knollen wiederzubeleben.“
Mit diesen Worten wurde der Kochabend angekündigt. Als Webmaster freut es mich besonders, dass nun endlich das Onglet, der Nierenzapfen in Angriff genommen wurde. Die Hobbyköchen waren einheitlich von der Zartheit und des Geschmackes dieses edlen Stückes überzeugt. Leider wurde der Abend durch eine Attacke mit Schokoladeballons getrübt. Ein junger übermütiger Kochfreund brachte sein Ballonspiel mit. Was er damit in unsere Küche für eine Sauerei anrichtete ist fürwahr nicht nur seine Schuld. Auch altgediente Hobbyköche spielten wie Kinder damit und machten sich an der Verunreinigung diverser Kochschürzen schuldig. Alles in Allem trotzdem ein ganz besonders gelungener Kochabend. Mit Saucisson Neuchâtelois und Saucisse aux choux auf Sauerkraut. Einer Topinambursuppe mit Perigord-Trüffel und Trockenfleischchips, gefolgt von einem Kalbs-Onglet mit Eierschwämmen an Pastinaken-Apfel-Püree. Und zum Abschluss das erwähnte Dessert, der harmlose klingende aber heimtückische Schokogruss mit Orangenmousse.

Die erste Wurst

Einmal musste es ja sein. Wie lange schon geistern durch meinem Kopf die verrücktesten Wurstgedanken? Heilung keine in Sicht. Ab zum Psychiater oder zum Metzger? Ich musste geheilt werden. Beides teure Varianten. Ich entschied mich nach vielen Überlegungen für den Metzger. Und siehe da: seit letzter Woche befinde ich mich auf dem Weg zur Besserung. Wenn der Heilprozess weiter so positiv verläuft, bin ich im Herbst ganz von meinen Beschwerden erlöst. Der Kopf frei für Neues und der Magen immer gut angefüllt mit selber gewurstelten Würsten. Bilder der ersten Therapiesitzung:

 

 

Wie Martin und Martina in die Pfanne gehauen werden

Die Einladung für „Uf und dervo 2016“ ist da.

Der Webmaster hat sich heute mit diesen beiden Tieren beschäftigt. Sie wanderten vor kurzem vom Hard ob Erlinsbach in meine Küche unten auf der Kilbigwiese.

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Beide je etwa 3 Kg. schweren Vögel, garten zerlegt und mit den Knochen vakuumiert, bei 79° sieben Stunden im Dampf.

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Anschliessend, als nicht Termingerechtes Martini Mal, verzehrten es meine lieben Kilbigwiesen Mitbewohner zusammen mit einem feinen Kartoffelgratin, Bobbybohnen und einem feinen Jus, zum gemeinsamen Mittagessen.

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Kochabend vom 6. Juni 2016

Ein toller Abend. Die Verbindung Jordy und Braschi hat einmal mehr super geklappt. Trotz einer gebrochenen Zehe. Braschis neu erfundenen Griebenschmalz-Ofenküchlein kamen gut an. Hoffentlich sind sie auch allen geblieben. Sehr profitieren können wir immer wieder vom professionellen Wissen und Können unseres Jordy. Der Webmaster bedankt sich noch einmal für die tolle Zusammenarbeit. Und der Präsident möchte doch grosszügig die abnormale Einladungszeit auf 18:45 Uhr verzeihen.

Eindrücke vom Kochabend

From Nose to Tail

Sollte mein Versuch gelingen, werden wir am nächsten Montag zu einem feinen Glas Weisswein, meine gefüllten Ofenküchlein geniessen können. Ansonsten kaufe ich eine grosse Packung gesalzene Erdnüsschen. Die mögen ja alle.

Heute ist Schlachttag bei meinem Metzger. Deshalb stehe ich recht früh in seinem Laden und verlange frischen Bauchspeck. Richtigerweise hätte es 500g Bauchspeck ohne Schwarte und 500 Flomen sein sollen. Aber ich bin in Erfinderlaune und darum merke ich das erst wieder zu Hause am Computer. Es ist beinahe ein Jahr her, als ich die Speckreste, welche ich zur Auskleidung meiner Terrine verwendete, zum gleichen Endprodukt verarbeitete. Das nächste mal werde ich vorbereiteter die Metzgerei betreten.

Speck

Trotdem machte ich mich an die Arbeit. Trennen der Schwarte vom dünnen Speck. Schwartewürfel und Speckfettwürfel trennen.

mit und ohne Schwarte

Beides erwärmen. nicht zu heiss werden lassen. Ab und zu das flüssige, klare Fett abgiessen. Braschi erinnert sich an den feinen Geruch in der Bauernküche, auf der Zweimatt . An den feinen Geruch in der Küche am Tag nach der Schlachtung des Hausschweines. Auch an den Brechreiz nach dem übertriebenem Konsum der feinen „Gröibis“.

Fett und Gröibi

Zwei Gläser mi herrlichem Schmalz und ein Schälchen Gröibi sind die Ausbeute. Leider kommt man nur noch in der Westschweiz, Deutschland und in Österreich in den Genuss dieser Köstlichkeiten. Braschi wird obigen Zutaten etwas geröstete Zwiebeln und kleine Apfelwürfel beigeben und damit seine Ofenküchlein füllen. Mal schauen ob es gelingt?

Vorbereitung zum 6. Juni 2016

Liebe Kochfreunde

Jordy und Braschi freuen sich ausserordentlich euch zum Juni Kochabend einladen zu dürfen. Eine glückliche Fügung ist es gewesen, als an der letzten Generalversammlung ihre Lose nacheinander gezogen wurden. So haben sich die beiden wochenlang vorbereiten dürfen und nach dem gemeinsamen Probekochen freuen sie sich sehr, euch ihr Abendprogramm präsentieren zu dürfen.

Ihr werdet am Montag, 6. Juni 2016 um 18:45 Uhr in unserer Küche erwartet.

Zur Begrüssung erwartet euch ein „Gruss aus der Küche“, ein Gläschen Wein nebst vielen Informationen zum Kochabend.

Anschliessend werden euch die Ämtli verteilt und euch die Arbeitsplätze zugewiesen.

Zubereiten und geniessen dürft ihr an diesem Abend: 

Seeländer Spargeln mit einer Hollandaise nach Jordy und Braschi

Einen Kalbfleischvogel nach einem alten Rezept von Jordy

Rohrer Meringue

Jordy und Braschi nehmen nicht an, dass sich jemand diesen Abend entgehen lassen will. Ansonsten kennt jeder den Abmeldemodus bis zum Donnerstag, 3. Juni 2018 18:00 Uhr.

Für Passivmitglieder gilt an Stelle eines Abmeldemodus ein Anmeldemodus an die gleiche Adresse.

Braschi

Es grüssen Euch herzlich die beiden Abendchefs

Jordan de Rooij und Albrecht Haldimann

 

Süsse Experimente

Meine neusten Experimente in der Küche sind klein, süss, schokoladig und meist mit einem Schuss Schnaps oder Likör. Die eigene Truffes- und Pralinen-Produktion hat begonnen…

Die Möglichkeiten sind fast unendlich, ein paar davon habe ich schon ausprobiert: Dunkle Truffes mit Marc de Champagne, Milchtruffes mit Rum oder mit Grand Marnier, weisse Truffes mit Eiercognac. Als alkoholfreie Varianten weisse Truffes mit Mandeln oder innen zweifarbige Mokkawürfel.

Für die Truffes kaufe ich vorgefertigte Hohlkugeln in der gewünschten Schokoladenart. Danach Ganache (die Füllung) herstellen, Hohlkugeln befüllen und anschliessend die Restöffnung mit flüssiger Couvertüre verschliessen. Das Überziehen der Kugeln ist  danach die Herausforderung: Die Couvertüre muss eine definierte Temperaturkurve durchlaufen, damit beim Erhärten die Kakaobutter in der richtigen Art und Weise kristallisiert. Ich habe mir dazu ein kleines Temperiergerät für den Hausgebrauch gekauft. Bei falscher Temperierung wird man mit unschönen matt-grauen Schlieren auf der Schokoladenoberfläche bestraft…

Ich bin weiterhin am Üben und Ausprobieren. Es macht Spass und das Resultat ist total lecker, macht definitiv süchtig! 🙂

40 Jahre Rohrcholbe-Chuchi Rohr

Hallo zusammen

Es war der Abend des 11. Mai 1976, also genau heute vor 40 Jahren, als sich im Nachgang eines Kochkurses 15 Männer zur Gründungsversammlung eines „Klubs kochender Männer“ in Rohr trafen.

Dabei wurde für die Namensgebung der Vorschlag von Fredi Roth gewählt, welcher dafür „Rohrcholbe Chuchi Rohr“ vorgeschlagen hat und so war euer Verein geboren.

Somit gratuliere ich der RCC also ganz herzlich zum heutigen, 40. Geburtstag!

Ich nehme an, dass ihr die Korken knallen lasst und freue mich, dass ihr diesen „Traditionsverein“ weiterhin am Leben erhaltet.

Servus aus Schöftland – dieter

RCC Beni Kopie

Im Namen der ganzen Rohrcholbechuchi bedankt sich der Webmaster herzlich für die Gratulation. Genau vor 100 Jahren veröffentlichte Albert Einstein seine Allgemeine Relativitätstheorie. Auf den Tag 60 Jahre danach das grosse Ereignis in Rohr. Wir sind stolz.

Da darf auch das aktivste Ehrenmitglied und Gründungspräsident zu Wort kommen:

Liebe Rohrchölbeler

Ja, ja – es war an einem Dienstag im Mai 1976, als wir uns zum ersten Mal trafen. Die Sitzung fand im Restaurant zur Suhrenbrücke statt. Die Rohrcholbe-Chuchi hat das Restaurant überlebt. Als Gründungspräsidenten durfte ich damals bereits

  • das jetzige Ehrenmitglied Bruno Richner
  • und die jetzigen Passivmitglieder
    Marco Hauri
    Richard Leimgruber

begrüssen.

Bis zur GV 2012 (meiner letzten als Aktivmitglied) durften wir insgesamt 67 Hobbyköche zählen, welche für längere oder kürzere Zeit in unserem Verein tätig waren. Sie alle konnten die Freuden und Leiden eines Hobbykoches erleben. Ich weiss, es sind seither noch einige dazugekommen und sorgen dafür dass die Rohrcholbe-Chuchi weiterlebt. Der Verein hat mir sehr viel gebracht und ich bin heute noch stolz, ein Rohrchölbeler zu sein und ab und zu in eurem Kreise verweilen zu dürfen.

Ich wünsche Euch allen, insbesondere der Rohrcholbe-Chuchi, Aarau Rohr, viel Erfolg, nur das Beste und ein langes und gesundes (Vereins-) Leben. Bleibt weiterhin so einzigartig wie ihr seid.

Herzliche Grüsse und alles Gute zum Geburtstag

Das aktivste Passivmitglied

Daniel Tellenbach