41. Generalversammlung in Suhr

Die Rohrcholbe-Chuchi zeigt sich als starker Verein.  Souverän führt der Präsident durch die Traktanden. Einstimmig werden Protokoll, Bericht und Kasse genehmigt und verdankt. Jordy macht sich gut als Tagespräsident. Die Lebendigkeit des Vereins zeigt sich, als es in der Traktandenliste um das Kochen geht. Hier wird aktiv aber auch selbstkritisch diskutiert. Haben wir unser Jahresmotto „Nose to Tail“ erfüllt? Der einten oder anderen Abendleitung fehlte ab und zu der Mut wirklich alles zwischen Nose und Tail wegzulassen. Ich nehme mich da nicht aus und erwähne gerne die knusprigen frittierten Schweinsöhrli einer anderen Gruppe. So ging die Diskussion in eine weitere Runde. Das Jahresmotto 2017. Es wurde abgestimmt und Italien gewann. Der Vorstand wird bald Regionen Italiens den einzelnen Kochabenden zuteilen. Erscheint dann auf der Homepage! Überdeutlich wird von vielen Seiten darauf hingewiesen, dass es in Italien nicht nur Spaghetti gibt. (Anmerkung des Webmasters: es gibt auch Seeigel, und kleine schwarze Schnecken. Salerno Kalbskopf kalt mit frischen Amalfi Zitronen und die herrliche Schweinebacke Guanciale) Wenn ein Verein in dieser Weise über seine Tätigkeiten diskutiert, braucht man sich keine Angst um seine Zukunft zu machen. Darum werden auch verdiente Mitglieder geehrt. Klaus Moser für seine 20 Jährige  aktive Mitgliedschaft und Roland Bernhard als treustes aktives Mitglied werden in den Stand des Ehrenmitgliedes erhoben.

Die Meisterkelle wird nach Langem wieder einmal verliehen:

und zwar an Adrian von Känel für sein unermüdliches Schaffen um den Jährlich erscheinenden Fettsprützer den niemand vermissen möchte.

RCC-Fanclub beim 2. Probekochen in Luzern

Besuch bei einem von 6 Finalteilnehmern SWISS SVG-TROPHY . Einem jungen Team aus Luzern.

Der praktische Wettbewerbs-Teil findet dann im Betrieb der Finalistenteams statt. Dabei werden das praktische Arbeiten und der Service der Speisen bewertet.
Das Siegerteam der SWISS SVG-TROPHY darf als offizieller Vertreter des Schweizer Kochverbands am Culinary World Cup 2018 (Kochweltmeisterschaft) in Luxemburg im Bereich Gemeinschaftsgastronomie teilnehmen.

Wann können Hobbyköche dabei sein, wenn sich Profis auf einen für sie wichtigen Anlass vorbereiten. Dank unseren Verbindungen zum Kantonsspital Luzern war das möglich.

Inmitten einer illustren Gästeschar (Konkurrenten, Sponsoren und Begutachtern) bereiteten wir uns auf das Kommende vor. Grossen Dank für die Stärkung.

Vielen Dank an Christina, Martin und Tobias. Die drei haben eine hervorragende Leistung gezeigt. Mir blieb ab und zu die Spucke weg, wenn ich das Herrichten der Teller beobachtete. Mir kamen unsere sogenannte „Strassen“ in den Sinn, wie wir uns gegenseitig auf die Füsse traten und uns immer wieder gegenseitig die Kunstwerke mit Sauce verschmierten. Und das bei nur vier bis fünf Komponenten. Beim heutigen Hauptgang habe ich mindestens 15 gezählt. Gratulation! Und jetzt sagen sie, dass sie sich noch verbessern wollen. Toll – viel Glück zu weiterem Testen und dann Toi Toi Toi am 1. März 2017.

Martin Stadelmann
Christina Willi Wyniarsky
Tobias Marbet

 

 

Soledurner Kochabend am 9. Januar 2017

Mättus Alleingang

Er hat den Abend wirklich gemeistert. Auch wenn er vorher etwas Angst gehabt haben sollte.  Das Fleisch liess sich problemlos vom Knochen lösen. Und Slow Food Polenta Onsernone wurde von allen begeistert aufgenommen. Dass das Wysüppli bein nächsten Besuch nachgekocht werden sollte ist ein Muss. Der Webmaster genoss schon sehr lang kein so feines Süppchen mehr. Danke Mättu für das Rezept. Neu auf der Webseite sind die Rezepte des Kochabends jeweils eingefügt. Unterstrichener Text anklicken und das PDF anschauen oder herunterladen.

Rezepte:

Ossobuco alla ticinese

Polenta all’Angelo

Süessmoschtcrème Schwigermueterart

Das Kalbs Onglet und der platzende Ballon

„Es ist wieder soweit: Ein weiterer unserer legendären Kochabende steht bevor. Christian Wernli und ich (Adrian von Känel) haben uns dafür besonders viel Mühe gegeben und ein schickes Gericht zusammengestellt, das den verschiedenen Aspekten unseres Jahresmottos gerecht wird und nebst einem eher unbekannten Fleischstück auch versucht, teilweise in Vergessenheit geratene Knollen wiederzubeleben.“
Mit diesen Worten wurde der Kochabend angekündigt. Als Webmaster freut es mich besonders, dass nun endlich das Onglet, der Nierenzapfen in Angriff genommen wurde. Die Hobbyköchen waren einheitlich von der Zartheit und des Geschmackes dieses edlen Stückes überzeugt. Leider wurde der Abend durch eine Attacke mit Schokoladeballons getrübt. Ein junger übermütiger Kochfreund brachte sein Ballonspiel mit. Was er damit in unsere Küche für eine Sauerei anrichtete ist fürwahr nicht nur seine Schuld. Auch altgediente Hobbyköche spielten wie Kinder damit und machten sich an der Verunreinigung diverser Kochschürzen schuldig. Alles in Allem trotzdem ein ganz besonders gelungener Kochabend. Mit Saucisson Neuchâtelois und Saucisse aux choux auf Sauerkraut. Einer Topinambursuppe mit Perigord-Trüffel und Trockenfleischchips, gefolgt von einem Kalbs-Onglet mit Eierschwämmen an Pastinaken-Apfel-Püree. Und zum Abschluss das erwähnte Dessert, der harmlose klingende aber heimtückische Schokogruss mit Orangenmousse.

Die erste Wurst

Einmal musste es ja sein. Wie lange schon geistern durch meinem Kopf die verrücktesten Wurstgedanken? Heilung keine in Sicht. Ab zum Psychiater oder zum Metzger? Ich musste geheilt werden. Beides teure Varianten. Ich entschied mich nach vielen Überlegungen für den Metzger. Und siehe da: seit letzter Woche befinde ich mich auf dem Weg zur Besserung. Wenn der Heilprozess weiter so positiv verläuft, bin ich im Herbst ganz von meinen Beschwerden erlöst. Der Kopf frei für Neues und der Magen immer gut angefüllt mit selber gewurstelten Würsten. Bilder der ersten Therapiesitzung:

 

 

Wie Martin und Martina in die Pfanne gehauen werden

Die Einladung für „Uf und dervo 2016“ ist da.

Der Webmaster hat sich heute mit diesen beiden Tieren beschäftigt. Sie wanderten vor kurzem vom Hard ob Erlinsbach in meine Küche unten auf der Kilbigwiese.

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Beide je etwa 3 Kg. schweren Vögel, garten zerlegt und mit den Knochen vakuumiert, bei 79° sieben Stunden im Dampf.

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Anschliessend, als nicht Termingerechtes Martini Mal, verzehrten es meine lieben Kilbigwiesen Mitbewohner zusammen mit einem feinen Kartoffelgratin, Bobbybohnen und einem feinen Jus, zum gemeinsamen Mittagessen.

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Kochabend vom 6. Juni 2016

Ein toller Abend. Die Verbindung Jordy und Braschi hat einmal mehr super geklappt. Trotz einer gebrochenen Zehe. Braschis neu erfundenen Griebenschmalz-Ofenküchlein kamen gut an. Hoffentlich sind sie auch allen geblieben. Sehr profitieren können wir immer wieder vom professionellen Wissen und Können unseres Jordy. Der Webmaster bedankt sich noch einmal für die tolle Zusammenarbeit. Und der Präsident möchte doch grosszügig die abnormale Einladungszeit auf 18:45 Uhr verzeihen.

Eindrücke vom Kochabend