Wie Martin und Martina in die Pfanne gehauen werden

Die Einladung für „Uf und dervo 2016“ ist da.

Der Webmaster hat sich heute mit diesen beiden Tieren beschäftigt. Sie wanderten vor kurzem vom Hard ob Erlinsbach in meine Küche unten auf der Kilbigwiese.

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Beide je etwa 3 Kg. schweren Vögel, garten zerlegt und mit den Knochen vakuumiert, bei 79° sieben Stunden im Dampf.

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Anschliessend, als nicht Termingerechtes Martini Mal, verzehrten es meine lieben Kilbigwiesen Mitbewohner zusammen mit einem feinen Kartoffelgratin, Bobbybohnen und einem feinen Jus, zum gemeinsamen Mittagessen.

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Kochabend vom 6. Juni 2016

Ein toller Abend. Die Verbindung Jordy und Braschi hat einmal mehr super geklappt. Trotz einer gebrochenen Zehe. Braschis neu erfundenen Griebenschmalz-Ofenküchlein kamen gut an. Hoffentlich sind sie auch allen geblieben. Sehr profitieren können wir immer wieder vom professionellen Wissen und Können unseres Jordy. Der Webmaster bedankt sich noch einmal für die tolle Zusammenarbeit. Und der Präsident möchte doch grosszügig die abnormale Einladungszeit auf 18:45 Uhr verzeihen.

Eindrücke vom Kochabend

From Nose to Tail

Sollte mein Versuch gelingen, werden wir am nächsten Montag zu einem feinen Glas Weisswein, meine gefüllten Ofenküchlein geniessen können. Ansonsten kaufe ich eine grosse Packung gesalzene Erdnüsschen. Die mögen ja alle.

Heute ist Schlachttag bei meinem Metzger. Deshalb stehe ich recht früh in seinem Laden und verlange frischen Bauchspeck. Richtigerweise hätte es 500g Bauchspeck ohne Schwarte und 500 Flomen sein sollen. Aber ich bin in Erfinderlaune und darum merke ich das erst wieder zu Hause am Computer. Es ist beinahe ein Jahr her, als ich die Speckreste, welche ich zur Auskleidung meiner Terrine verwendete, zum gleichen Endprodukt verarbeitete. Das nächste mal werde ich vorbereiteter die Metzgerei betreten.

Speck

Trotdem machte ich mich an die Arbeit. Trennen der Schwarte vom dünnen Speck. Schwartewürfel und Speckfettwürfel trennen.

mit und ohne Schwarte

Beides erwärmen. nicht zu heiss werden lassen. Ab und zu das flüssige, klare Fett abgiessen. Braschi erinnert sich an den feinen Geruch in der Bauernküche, auf der Zweimatt . An den feinen Geruch in der Küche am Tag nach der Schlachtung des Hausschweines. Auch an den Brechreiz nach dem übertriebenem Konsum der feinen „Gröibis“.

Fett und Gröibi

Zwei Gläser mi herrlichem Schmalz und ein Schälchen Gröibi sind die Ausbeute. Leider kommt man nur noch in der Westschweiz, Deutschland und in Österreich in den Genuss dieser Köstlichkeiten. Braschi wird obigen Zutaten etwas geröstete Zwiebeln und kleine Apfelwürfel beigeben und damit seine Ofenküchlein füllen. Mal schauen ob es gelingt?

Vorbereitung zum 6. Juni 2016

Liebe Kochfreunde

Jordy und Braschi freuen sich ausserordentlich euch zum Juni Kochabend einladen zu dürfen. Eine glückliche Fügung ist es gewesen, als an der letzten Generalversammlung ihre Lose nacheinander gezogen wurden. So haben sich die beiden wochenlang vorbereiten dürfen und nach dem gemeinsamen Probekochen freuen sie sich sehr, euch ihr Abendprogramm präsentieren zu dürfen.

Ihr werdet am Montag, 6. Juni 2016 um 18:45 Uhr in unserer Küche erwartet.

Zur Begrüssung erwartet euch ein „Gruss aus der Küche“, ein Gläschen Wein nebst vielen Informationen zum Kochabend.

Anschliessend werden euch die Ämtli verteilt und euch die Arbeitsplätze zugewiesen.

Zubereiten und geniessen dürft ihr an diesem Abend: 

Seeländer Spargeln mit einer Hollandaise nach Jordy und Braschi

Einen Kalbfleischvogel nach einem alten Rezept von Jordy

Rohrer Meringue

Jordy und Braschi nehmen nicht an, dass sich jemand diesen Abend entgehen lassen will. Ansonsten kennt jeder den Abmeldemodus bis zum Donnerstag, 3. Juni 2018 18:00 Uhr.

Für Passivmitglieder gilt an Stelle eines Abmeldemodus ein Anmeldemodus an die gleiche Adresse.

Braschi

Es grüssen Euch herzlich die beiden Abendchefs

Jordan de Rooij und Albrecht Haldimann

 

Süsse Experimente

Meine neusten Experimente in der Küche sind klein, süss, schokoladig und meist mit einem Schuss Schnaps oder Likör. Die eigene Truffes- und Pralinen-Produktion hat begonnen…

Die Möglichkeiten sind fast unendlich, ein paar davon habe ich schon ausprobiert: Dunkle Truffes mit Marc de Champagne, Milchtruffes mit Rum oder mit Grand Marnier, weisse Truffes mit Eiercognac. Als alkoholfreie Varianten weisse Truffes mit Mandeln oder innen zweifarbige Mokkawürfel.

Für die Truffes kaufe ich vorgefertigte Hohlkugeln in der gewünschten Schokoladenart. Danach Ganache (die Füllung) herstellen, Hohlkugeln befüllen und anschliessend die Restöffnung mit flüssiger Couvertüre verschliessen. Das Überziehen der Kugeln ist  danach die Herausforderung: Die Couvertüre muss eine definierte Temperaturkurve durchlaufen, damit beim Erhärten die Kakaobutter in der richtigen Art und Weise kristallisiert. Ich habe mir dazu ein kleines Temperiergerät für den Hausgebrauch gekauft. Bei falscher Temperierung wird man mit unschönen matt-grauen Schlieren auf der Schokoladenoberfläche bestraft…

Ich bin weiterhin am Üben und Ausprobieren. Es macht Spass und das Resultat ist total lecker, macht definitiv süchtig! 🙂

40 Jahre Rohrcholbe-Chuchi Rohr

Hallo zusammen

Es war der Abend des 11. Mai 1976, also genau heute vor 40 Jahren, als sich im Nachgang eines Kochkurses 15 Männer zur Gründungsversammlung eines „Klubs kochender Männer“ in Rohr trafen.

Dabei wurde für die Namensgebung der Vorschlag von Fredi Roth gewählt, welcher dafür „Rohrcholbe Chuchi Rohr“ vorgeschlagen hat und so war euer Verein geboren.

Somit gratuliere ich der RCC also ganz herzlich zum heutigen, 40. Geburtstag!

Ich nehme an, dass ihr die Korken knallen lasst und freue mich, dass ihr diesen „Traditionsverein“ weiterhin am Leben erhaltet.

Servus aus Schöftland – dieter

RCC Beni Kopie

Im Namen der ganzen Rohrcholbechuchi bedankt sich der Webmaster herzlich für die Gratulation. Genau vor 100 Jahren veröffentlichte Albert Einstein seine Allgemeine Relativitätstheorie. Auf den Tag 60 Jahre danach das grosse Ereignis in Rohr. Wir sind stolz.

Da darf auch das aktivste Ehrenmitglied und Gründungspräsident zu Wort kommen:

Liebe Rohrchölbeler

Ja, ja – es war an einem Dienstag im Mai 1976, als wir uns zum ersten Mal trafen. Die Sitzung fand im Restaurant zur Suhrenbrücke statt. Die Rohrcholbe-Chuchi hat das Restaurant überlebt. Als Gründungspräsidenten durfte ich damals bereits

  • das jetzige Ehrenmitglied Bruno Richner
  • und die jetzigen Passivmitglieder
    Marco Hauri
    Richard Leimgruber

begrüssen.

Bis zur GV 2012 (meiner letzten als Aktivmitglied) durften wir insgesamt 67 Hobbyköche zählen, welche für längere oder kürzere Zeit in unserem Verein tätig waren. Sie alle konnten die Freuden und Leiden eines Hobbykoches erleben. Ich weiss, es sind seither noch einige dazugekommen und sorgen dafür dass die Rohrcholbe-Chuchi weiterlebt. Der Verein hat mir sehr viel gebracht und ich bin heute noch stolz, ein Rohrchölbeler zu sein und ab und zu in eurem Kreise verweilen zu dürfen.

Ich wünsche Euch allen, insbesondere der Rohrcholbe-Chuchi, Aarau Rohr, viel Erfolg, nur das Beste und ein langes und gesundes (Vereins-) Leben. Bleibt weiterhin so einzigartig wie ihr seid.

Herzliche Grüsse und alles Gute zum Geburtstag

Das aktivste Passivmitglied

Daniel Tellenbach

Gezupftes Schweinderl

Hoher Besuch stand bevor an diesem Abend vor Auffahrt: Der gesamte RCC-Vorstand hatte sich angekündigt…und dabei durfte Speis und Trank in ansprechender Qualität und Quantität nicht fehlen. In den USA gilt das „gezupfte Schweinderl“ bzw. Pulled Pork als eines der Elemente der „Holy Trinity“, der heiligen Dreifaltigkeit des Barbecues (Spare ribs, Beef briskets und PP). Nach einer gefühlvollen Massage mit der würzigen Marinade durfte die 2,5 kg schwere Schweinsschulter in Folie eingewickelt im Kühlschrank nächtigen bevor sie auf dem Keramikgrill bei konstanten 110 Grad während mehrerer Stunden gegart und leicht gesmokt wurde. Frau V. zupfte das Endprodukt in mundgerechte Stücke, frisches Baguette, ein saftiger Krautsalat und eine pikante BBQ-Sauce…fertig. Die Gäste indes schienen zufrieden und das PP wird mit Sicherheit in mein Rezeptprogramm aufgenommen.

Kochabend vom 2. Mai 2016

Mai Kochabend von Daniel und Roland eine Wucht. Voll auf der Linie des Jahresmottos. Auch wenn wir uns am Kopf noch etwas verbessern könnten sind wir auf sehr gutem Weg. Dass sich die Organisatoren noch nicht ans Zwerchfell getraut haben sei ihnen verziehen. Der zerteilte Schulterspitz von Kalb und Rind hat uns alle mehr als begeistert. Da fragte sich plötzlich der eine oder andere, warum er nur auf der Stufe Filet stehen geblieben ist. Dass solche Fleischstücke richtig zubereitet eine wesentlich interessantere Textur als die ewigen Edelstücke haben und echt fein schmecken, haben uns die Abendchefs auf eindrückliche Weise bewiesen. Dafür sei ihnen unser Dank sicher. Danke Daniel für den Einkauf.

Nierenzapfen, Onglet, Spinne, Spider-Steak, Schulterspitz geteilt oder Flat Iron werden das Metzgergewerbe um Aarau herum auf Trab halten. Der Webmaster hat in dieser Richtung vorgespurt.

Mein erstes Mal…

…Sous vide. Nachdem man heute nur noch der lobenden Worte über diese so schonende Garmethode mit den ruhmreichen Geschmackserlebnissen ist, mir mein Wiegenfest eine neue Vakuumiermaschine bescherte und die samstägliche Nahrungssuche meinen Einkaufswagen mit zwei schönen Lammnierstücken bereicherte, drängte sich das „Garen in der Tüte“ zwingend auf. Zusammen mit einigen Pfefferkörnern und einem Strauss Rosmarin wurde das Ganze verpackt und mit der entsprechenden Funktion Sous Vide bei 55 Grad für rund eine Stunde in den Steamer verfrachtet. Die Zwischenzeit wurde damit verbracht, ein frisches Ratatouille anzusetzen, ein paar Ofenkartoffeln vorzubereiten und vorallem einem schönen Jus zu kreieren. Das Endresultat gefielt der ganzen Family ausnahmslos, das Lamm dürfte für mich persönlich für ein zweites Mal sogar noch etwas tiefere Temperaturen geniessen, je nach Gusto halt…

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Braschi bereitet sich auf den Juni Kochabend vor

Jordy hat mir die Verantwortung für den Gruss aus der Küche überlassen. Die Anspannung wird gross und grösser. Ich mag Brandteig in allen Variationen. Als Ofechüechli kam er bei meine Mutter auf den Tisch. Als Éclairs lernte ich ihn in der Konditorei Gerber in Montana kennen. Als  Schwan wurde er mir zum Dessert an meiner Hochzeit serviert. Wir werden am Juni Kochabend eine neue Art geniessen können. Solche Vorgaben stressen sogar den Braschi. Gelingen tun sie mir fast immer. Aber nun möchte ich sie in vollendeter Perfektion aufs Blech spritzen können. Deswegen heute der Gang nach Bern zu meiner Küchenfreundin. Wie in der Markthalle von Dijon oder Florenz kann ich mich hier drin stundenlang aufhalten. Vorher freuen wir uns auf den Mai Kochabend