Das überbackene Markbein vor dem Ochsenschwanz

Die gelebte Kochfreude. Ein Gedicht

Ochsenschwanzgedicht

Ein Ochsenschwanz hat drei Funktionen:
Zunächst soll er das Rindvieh schonen,
als Fächer oder Wedel dienen,
zum Schutz vor Bremsen oder Bienen,
zum Zweiten soll er auch noch zieren
und – falls die Ochsen sich genieren,
gewisse Stellen überdecken,
die nicht nur Ochsen gern verstecken.

Und wandert er dann mit dem Ochsen
zum Endspurt in die Schlachthausboxen,
dann kommt er damit – nach der Häutung
zur letzten höheren Bedeutung.
Nun sieht, – ein Sonderfall bei Schwänzen,
man ihn auf Speisekarten glänzen.

Es braucht ihn niemand zu bedauern
und seinem Dasein nachzutrauern;
im Leben war er – hintendran,
hier steht er meistens obenan
und wird als Suppe – vor dem Essen
nach seinem – inn’ren Wert bemessen.

 

Insofern ist, – streng genommen
zu Ehre nun auch Ruhm gekommen,
man wird ihn drum – vor allen Schwänzen,
mit Lorbeer würzen und umkränzen.
So geht es manchmal auf der Welt;
wer lebend hinten-runterfällt
wird oft im Tode hochverehrt –
– doch schöner wär es umgekehrt.

 

Rudolf Hagelstange
überarbeitet von Daniel Tellenbach

 

Emilia Romagna mit Ädu und Jordy

Wir wurden in die Emilia Romagna entführt. Recht anspruchsvoll war der Abend. Das ist auch der Grund warum der Webmaster kaum zum Fotografieren kam. In Kürze wird der Abend vollumfänglich dokumentiert.

Gruss aus der Emilia Romagna Küche
Zuppa Inglese

Bilder von Urs Hächler:

Tortelli di zucca
Die fröhliche Kombination 3
Involtini all Emiliana mit Gnocci alla romana

Bilder von Adrian von Känel:

Tortelli di zucca in Produktion

 

Teamwork bei Kombination 1

Bild von Jordy:

Involtini all Emiliana in Produktion